Dies sind fast zehn Prozent der notwendigen Unterschriften. Die Zahl beruhe auf Mitteilungen aus den Rathäusern, erklärte der Organisator des Volksbegehrens, Sebastian Frankenberger.
Die Initiatoren haben alle Gemeinden im Freistaat gebeten, täglich eine Rückmeldung über die Zahl der Eintragungen zu senden. Dies hätten zunächst rund 770 überwiegend größere Kommunen getan, sagte Frankenberger. Daraus hat die Initiative dann landesweite Zahlen hochgerechnet.
Die Initiative wertet die Zahl als einen «guten Anfang» des Volksbegehrens. Bis zum 2. Dezember müssten sich aber noch jeden Tag ähnlich viele Menschen in den Rathäusern eintragen, betonen sie. Dabei zähle jede Stimme, sagte Mitinitiator Siegfried Ermer von Pro Rauchfrei aus Franken. «Es wird kein Spaziergang.»
Ziel der Initiative ist ein generelles Rauchverbot in Gaststätten, Bars, Kneipen, Diskotheken sowie in Bier- und Festzelten - und zwar ohne irgendwelche Ausnahmen. In vielen Gemeinden hatten sich am Donnerstag zum Start der Eintragungsfrist mehr Menschen beteiligt als bei früheren Volksbegehren, als sich meist erst gegen Ende der Frist die Bürger in die Listen eintrugen.
Quelle: dpa